Warum immer mehr Gastronomiebetriebe von Lieferando und Uber Eats auf einen eigenen provisionsfreien Bestell-Webshop umsteigen. Kostenvergleich, Vorteile und Implementierung.
Warum Restaurants eine Alternative zu Lieferando Suchen
Lieferplattformen berechnen erhebliche Provisionen pro Bestellung. Lieferando berechnet 14% bei eigener Lieferung und bis zu 30% bei Plattformlieferung. Uber Eats berechnet 13% bei Abholung oder Eigenlieferung und 30% bei Uber-Lieferung. Wolt und Deliveroo berechnen 25–35% je nach Volumen und Vertragsform. Rechnen Sie Transaktionsgebühren, Verwaltungskosten und optionale Marketinggebühren hinzu, können die tatsächlichen Kosten 35% oder mehr pro Bestellung erreichen.
Bei einem durchschnittlichen Bestellwert von 25 € zahlen Sie 3,25–8,75 € pro Bestellung an die Plattform. Bei 500 Bestellungen pro Monat sind das 1.625–4.375 € — bei stark frequentierten Betrieben mit 1.000+ Bestellungen pro Woche summiert sich das auf 13.000–35.000 €+ pro Monat.
Dazu kommt: Die Kundendaten gehören der Plattform, nicht Ihnen. Sie können keine Stammkunden direkt ansprechen, keine eigenen Aktionen steuern und bauen Ihre Marke auf fremdem Boden auf. Laut DEHOGA sehen viele Gastronomen die hohen Provisionen als eines der größten Probleme der Branche.
Die Alternative: ein eigener Online-Bestell-Webshop mit 0% Provision. Kunden bestellen direkt bei Ihnen — über Ihre Website, mit Ihrem Branding, ohne Zwischenhändler.
Kostenvergleich: Eigener Webshop vs. Lieferando & Uber Eats
Der finanzielle Unterschied ist erheblich. Hier zwei Beispiele:
Beispiel 1: Durchschnittlicher Gastronomiebetrieb (500 Bestellungen/Monat, 25 € Durchschnitt):
• Plattform-Provision (14–35%): 1.750–4.375 €/Monat = 21.000–52.500 €/Jahr
• Eigener Webshop (festes Abonnement): ein Bruchteil davon
Beispiel 2: Stark frequentierter Betrieb oder Kette (1.000 Bestellungen/Woche, 30 € Durchschnitt):
• Plattform-Provision (14–35%): 4.200–10.500 €/Woche = 16.800–42.000 €/Monat
• Eigener Webshop (festes Abonnement): ein Bruchteil davon
Plattformkosten über die Provision hinaus:
• Kundendaten: gehören der Plattform
• Branding: Plattform-Branding dominiert
• Marketing: Sie bezahlen extra für Sichtbarkeit auf der Plattform
Eigener Bestell-Webshop (z.B. Jamezz):
• Provision: 0% pro Bestellung
• Monatliche Kosten: festes Abonnement
• Kundendaten: gehören Ihnen zu 100%
• Branding: komplett Ihr eigenes
• Marketing: direkte Kundenansprache möglich
Je mehr Bestellungen, desto größer der Unterschied. Bei mehreren Standorten multipliziert sich dieser Vorteil.
Was Bietet ein Provisionsfreier Bestell-Webshop?
Ein eigener Bestell-Webshop ist keine abgespeckte Lösung — er bietet alle Funktionen, die Sie für professionelle Abhol- und Lieferbestellungen brauchen:
Bestellmanagement
Bestellungen erscheinen in Echtzeit in Ihrem Kassensystem und Ihrer Küche. Integration mit 15+ Kassensystemen wie Lightspeed, unTill, Vectron und Hypersoft sorgt für reibungslose Abläufe.
Zahlungsabwicklung
Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay, Sofort, Giropay und weitere lokale Zahlungsmethoden. PCI-konforme Verarbeitung über zertifizierte Anbieter wie Mollie oder Adyen.
Eigenes Branding
Logo, Farben, Schriftarten, Menü-Layout — alles anpassbar. Kunden erleben Ihre Marke, nicht die eines Drittanbieters.
Intelligentes Upselling
Automatische Produktvorschläge steigern den Bestellwert um bis zu 30%. "Beilage dazu?", "Auf groß upgraden?" — bei jeder Bestellung, ohne Personalaufwand.
Abhol- und Lieferzeitplanung
Kunden wählen selbst ihren Abhol- oder Lieferzeitpunkt. Sie kontrollieren Vorbereitungszeiten, Lieferzonen und Stoßzeiten.
Allergene und Ernährungsfilter
EU-konforme Allergenanzeige (Verordnung 1169/2011) mit Filtern für Vegan, Halal, Glutenfrei und mehr.
Mehrsprachigkeit
25+ Sprachen für internationale Gäste — besonders wertvoll in touristischen Gebieten und Hotels.
Können Sie Lieferando und Einen Eigenen Webshop Kombinieren?
Ja — und das ist oft die klügste Strategie. Sie dürfen einen eigenen Bestell-Webshop parallel zu Lieferando, Uber Eats oder Wolt betreiben. Es gibt keine Exklusivitätsklausel, die dies verbietet — EU-Wettbewerbsbehörden haben bestätigt, dass Plattformen Restaurants nicht daran hindern dürfen, eigene Kanäle zu nutzen. Hinweis: Die meisten Plattformen verwenden eine Preisparitätsklausel, was bedeutet, dass Ihre Online-Preise mit denen auf der Plattform übereinstimmen müssen. Für die Abholung vor Ort dürfen Sie abweichende Preise anbieten.
Die meisten Restaurants steigen schrittweise um:
Phase 1: Webshop parallel zur Plattform starten. Beide Kanäle laufen gleichzeitig. Bestehende Plattform-Kunden bestellen weiterhin dort, während Sie neue Kunden gezielt auf Ihren eigenen Webshop lenken.
Phase 2: Kunden aktiv umleiten. Drucken Sie Ihren Webshop-Link auf Kassenzettel, Verpackungen und Flyer. Bieten Sie einen Einführungsrabatt für die erste Direktbestellung. Viele Restaurants sehen innerhalb von 3 Monaten eine Verschiebung von 30–50% der Bestellungen auf den eigenen Webshop.
Phase 3: Plattform-Abhängigkeit optional reduzieren. Wenn der Großteil Ihrer Stammkunden direkt bestellt, können Sie die Plattform-Abhängigkeit schrittweise verringern.
Plattformen wie Deliverect können beide Kanäle verbinden, sodass Bestellungen aus Lieferando UND Ihrem eigenen Webshop an dasselbe Kassensystem gehen.
Für Welche Betriebe Lohnt Sich ein Eigener Webshop?
Ein provisionsfreier Bestell-Webshop rechnet sich für nahezu jeden Gastronomiebetrieb mit Abhol- oder Liefergeschäft:
• Restaurants mit regelmäßigem Abhol- und Liefergeschäft — je mehr Bestellungen, desto größer die Ersparnis gegenüber Provisionsplattformen
• Bäckereien und Cafés für Vorbestellungen und Catering
• Pizzerien und Schnellrestaurants mit hohem Bestellvolumen — hier ist der Provisionsverlust besonders spürbar
• Hotels für Zimmerservice und Lobby-Bestellungen
• Caterer für Firmenkunden- und Eventbestellungen
• Food Halls und Ghost Kitchens mit mehreren Marken unter einem Dach
Ab etwa 100 Bestellungen pro Monat übersteigt die Provisionsersparnis die Abonnementkosten des eigenen Webshops deutlich.
Implementierung: Wie Schnell Sind Sie Online?
Die meisten Betriebe gehen innerhalb von 1–2 Wochen mit ihrem eigenen Webshop live. Die Implementierung ist deutlich einfacher als erwartet:
Tag 1–3: Konto und Kassensystem
Konto erstellen, Branding konfigurieren und Ihr bestehendes Kassensystem verbinden. Testbestellungen prüfen den gesamten Ablauf.
Tag 3–7: Menü und Zahlungen
Speisekarte hochladen (oder direkt aus dem Kassensystem synchronisieren), Zahlungsanbieter verbinden, Lieferzonen und Abholzeiten konfigurieren.
Tag 7–14: Test und Launch
End-to-End-Tests, Personaleinweisung (30–60 Minuten) und Veröffentlichung. Drucken Sie den Webshop-Link auf Kassenzettel, Verpackungen und stellen Sie ihn auf Google Business ein.
Es gibt keine langen Vertragslaufzeiten oder verpflichtende Hardwarekosten. Nach einer einmaligen Einrichtungsgebühr läuft alles über ein festes monatliches Abonnement.
Echtzeit-Analysen und Berichte
Ein eigener Webshop gibt Ihnen Zugang zu Daten, die Plattformen Ihnen vorenthalten.
• Umsatz pro Kanal: Vergleichen Sie Webshop-Bestellungen mit Vor-Ort-Umsatz
• Bestellmuster: Stoßzeiten, durchschnittlicher Bestellwert, beliebteste Produkte
• Upselling-Performance: Welche Produktvorschläge konvertieren am besten
• Kundenverhalten: Wiederkehrende vs. Neukunden, Bestellhäufigkeit
• Multi-Standort-Vergleich: Performance pro Filiale vergleichen
Alle Daten sind in Echtzeit im Backoffice verfügbar und exportierbar für weitere Analyse. Im Gegensatz zu Lieferando oder Uber Eats, wo Sie nur eingeschränkten Zugang zu Ihren eigenen Bestelldaten haben, behalten Sie mit einem eigenen Webshop die volle Datenhoheit.
Häufig Gestellte Fragen
Verliere ich Kunden, wenn ich Lieferando verlasse?
Nicht zwangsläufig. Stammkunden folgen dem Restaurant, nicht der Plattform. Die meisten Gastronomen starten hybrid — eigener Webshop parallel zu Lieferando — und verschieben Kunden schrittweise. Ein 10%-Erstbestellrabatt auf den eigenen Webshop beschleunigt diesen Prozess.
Muss ich selbst liefern?
Für Abholbestellungen (Click & Collect) brauchen Sie keinen Lieferdienst. Für Lieferungen können Sie eigene Fahrer einsetzen oder externe Lieferdienste wie Wolt Drive anbinden.
Brauche ich technisches Wissen?
Nein. Die Einrichtung erfolgt über eine benutzerfreundliche Oberfläche. Menü, Preise, Öffnungszeiten und Design passen Sie ohne Programmierkenntnisse an. Bei Kassensystem-Integrationen unterstützt das Onboarding-Team.
Was kostet ein eigener Bestell-Webshop?
Ein festes monatliches Abonnement pro Standort — ohne Provision pro Bestellung. Alle Kassensystem-Integrationen sind inklusive. Es fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Zahlungskosten (Karte, Online) laufen über Ihren Zahlungsanbieter (z.B. Mollie oder Adyen). Vergleichen Sie das mit Tausenden Euro monatlichen Plattform-Provisionen. Fordern Sie eine Demo an für genaue Preisangaben.
Kann ich den Webshop in meine bestehende Website einbinden?
Ja. Der Webshop lässt sich per Link oder Embed nahtlos in Ihre bestehende Website integrieren. Kunden bestellen über Ihre eigene Domain.
Bereit, Ihre eigene provisionsfreie Online-Bestellung zu starten? Entdecken Sie den Jamezz Webshop oder fordern Sie eine kostenlose Demo an.
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